Hintergrund der Umstellung der ZAZ-Kontonummer auf die GP-ID beim Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit

Viele e-Commerce Kunden der cmt ag haben beim BAZG eine sogenannte ZAZ-Nummer (Zollabwicklungskonto). Diese wird nun abgelöst.
Warum stellt das BAZG im Rahmen von Passar 2.0 die bisherigen ZAZ-Konten auf die Geschäftspartner-ID (GP-ID) um?
Identifikation: Die GP-ID dient künftig als eindeutige, bundesweite Identifikationsnummer für alle Geschäftspartner des BAZG. Somit ist die ZAZ-Kontonummer nicht mehr das primäre Identifikationsmerkmal.
Systemharmonisierung: Mit der Einführung von Passar wird e-dec abgelöst. Mit der GP-ID ist eine konsistente Datenführung über alle Zollprozesse (Einfuhr, Ausfuhr, Durchfuhr) möglich.
Effizienzsteigerung: Das BAZG erhofft sich mit der einheitlichen ID vereinfachte Prozesse und eine Fehlerreduktion bei der Zuordnung von Zollabgaben und Mehrwertsteuer.
Was müssen Unternehmen, welche eine ZAZ-Nummer haben, somit tun, um eine GP-ID zu erhalten?
Die GP-ID wird automatisch bei der einmaligen Registrierung im ePortal des BAZG vergeben. Dies verknüpft die Identität des Unternehmens direkt mit seinen Rollen (z.B. Fracht, Dokumentenbezug, etc.) und den Finanzfunktionen.
Wann findet diese Ablösung zeitlich statt?
Nach dem aktuellen Stand müssen diese Änderungen in der 2. Hälfte 2026 mit der Einführung von Passar 2.0 (Einfuhr) stattfinden. Das BAZG wird Kunden und Spediteure darüber informieren. Ebenso werden Sie als cmt Kunde über unseren Newsletter direkt darüber informiert.
Was ist in Zukunft bei den Importen zu beachten?
Wichtig ist, dass die Import-Adresse korrekt auf den Dokumenten vermerkt ist. Die GP-ID muss ab Einführung dann auf allen Begleitpapieren angegeben (analog heute der ZAZ-Nummer), um die Zolldeklaration zu ermöglichen.
Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
